Rebsorten

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  • Die wichtigsten Rebsorten für Weine von Acolon, über Riesling und Sankt Laurent, bis zum Zweigelt

Rebsorten

Ortega Rebsorte
Ortega

In den etwa 8.000 Jahren, in den denen Weinbau betrieben wird, haben sich Schätzungsweise 10.000 verschiedene Rebsorten und Hybriden entwickelt. 2.500 von ihnen sind zur Weinproduktion zugelassen. Eine verschwindend geringe Menge von gerade einmal ungefähr 140 Rebsorten ist von größerer Bedeutung, der Rest ist regional sehr begrenzt.

Die Rebsorten werden in weiße und rote Rebsorten unterschieden. Die Rebsorten reichen von A wie Acolon bis Z wie Zweigelt und jede Rebsorte hat ihre eigenen Vorstellungen an Lage und Boden und besondere Ansprüche an das Klima. So gedeiht im milden Klima Deutschlands der Riesling ausgezeichnet, während in wärmeren Wein-Regionen die Burgundersorten ein gutes Zuhause gefunden haben.

Neben den Ansprüchen an Boden, Klima und Lage bringen die einzelnen Rebsorten auch verschiedene Aromen mit in den Wein. Die Vielfalt ist dabei schier unendlich, sie reicht vom bunt gemischten Obstkorb mit Apfel, Aprikose und Stachelbeere über mineralische Noten bis zu erdigen Anklängen.

Weiße Rebsorten

Weiße Rebsorten machen den größten Teil der Weinherstellung aus
Riesling

Die Weißwein-Produktion nimmt den größten Teil der weltweiten Weinproduktion ein. Weiße Rebsorten bringen filigrane Weine, mit frischer Säure oder fruchtiger Süße hervor. Werden die Weißweine im Barrique ausgebaut oder, wie Rotwein, mit der Maische vergoren erhalten diese mehr Körper und Fülle - sie wirken dadurch oppulenter.

Chardonnay

Der Chardonnay ist das Allround-Talent unter den weißen Rebsorten. Sie finden ihn auf der ganzen Welt, besondere Chardonnay-Qualitäten kommen aus der Neuen Welt. Der Chardonnay ist die am häufigsten angebaute Rebsorte weltweit. Die Weine des Chardonnay werden sowohl im Stahltank ausgebaut, als auch im Barrique-Fass, was dem Chardonnay mehr Fülle verleiht. Weit verbreitet beim Chardonnay ist auch die malolaktische Gärung.

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Riesling

Der Riesling ist auf der ganzen Welt bekannt als die deutsche Rebsorte schlechthin. Kein anderer Wein in Deutschland repräsentiert die deutsche Weinkultur so wie die Königin der Weißweine - der Riesling. In Deutschland findet er durch das milde Klima optimale Wachstumsbedingungen, die die typische Säure wunderbar zur Geltung bringen. Der Riesling genießt einen internationalen Ruf und wird auf der ganzen Welt sehr geschätzt.

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Rote Rebsorten

Rote Rebsorten stammen vor allen aus Bordeaux und Burgund
Spätburgunder

Rote Rebsorten werden fast vollständig für die Rotweinproduktion verwendet. Nur ein kleiner Teil kommt für Herstellung von Rosé-Weinen zum Einsatz. Rotweine haben eine lange Tradition in den Weinanbauländern Südeuropas, in den sie vor allem zu Cuvées verschnitten werden. Rotweine haben unterschiedliche Rottöne und wirken mit zunehmender Dunkelfärbung immer oppulenter und schwerer. Rotweine weisen meist eine eher moderate Säure auf, dafür bestechen diese Weine mit einer mehr oder weniger prägnanten Tannin-Note. Diese Tannine, die Gerbstoffe, sind in den Schalen der Beeren eingelagert und wandern in den Wein, wenn dieser mit der Schale vergoren wird.