PET-Flaschen

Was ist PET?

PET = PolyEthylenTerephthalat

Das PET, das für Getränkeflaschen Verwendung findet, 19 Millionen Tonnen, macht etwa 6 Prozent der Weltproduktion von Kunststoff aus. PET besteht zu 70 Prozent aus gereinigter Terephthalatsäure und zu 30 Prozent aus Monoethylenglykol. PET-Flaschen werden für Bier, Mineralwasser undandere alkoholfreie Getränke verwendet.

PET-Flaschen gibt es in drei Varianten: Einweg-PET, Zweiweg-PET und Dreiweg-PET

Vorteile von PET

Die einschlagenden Argumente für PET-Flaschen sind zum einen das geringe Gewicht und zum anderen die Unzerbrechlichkeit von Kunststoff. Darüber hinaus hat PET aber auch viele Nachteile.

Nachteile von PET

  • Deutliche Mehrkosten bei der Etikettierung von Plastikflaschen, beim Einsatz von Chemikalien, beim Verbrauch von Wärme, durch einen erhöhten Wasserverbrauch und bei der Abwasserentsorgung.
  • Die Anschaffung von PET-Abfüllanlagen für kleine und mittelständische Betriebe unerschwinglich, was zwangsläufig zu einer Verringerung der Mineralwassermarken führen wird.
  • Kunststoff ist durchlässig, das heißt das Mineralwasser verliert pro Woche in PET-Flaschen 2,5 Prozent Kohlensäure. Das führt dazu, dass aus einem Sprudel nach 12 Wochen ein Medium Mineralwasser werden kann.
  • Bei unbeschichteten PET-Flaschen können innerhalb von zwei Wochen bis zu 1,5 Milligramm Sauerstoff pro Liter in die Flasche eindringen.
  • Empfindliche Getränke müssen in speziell beschichteten PET-Flaschen abgefüllt werden und darüber hinaus mit einem verkürzten Haltbarkeitsdatum versehen werden.
  • Farbige Getränke verlieren ihre Farbe, Vitamingetränke ihre Vitamine.
  • PET-Flaschen geben unter Umständen unerwünschte Stoffe an das Mineralwasser ab.
  • Der Trend hin zu leichten und billigen PET-Flaschen verschärfen die Qualitätsprobleme zunehmend.