Mineralwasser

Mineralwasser

Bis 1980 durfte ein Wassser nur dann Mineralwasser genannt werden, wenn es mindestens 1.000 Milligramm gelöster Mineralsoffe pro Liter enthielt.

Natürliches Mineralwasser stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und wird aus natürlich oder künstlich erschlossenen Quellen gewonnen. Es muss mikrobiell einwandfrei und von ursprünglicher Reinheit sein. Mineralwasser bedarf als einziges deutsches Lebensmittel einer amtlichen Anerkennung. Des Weiteren muss Mineralwasser am Quellort abgefüllt werden.

Mineralwasser darf keiner Behandlung unterzogen werden, d. h. seine Zusammensetzung darf nicht verändert werden. Jedoch gibt es dazu zwei Ausnahmen. Zum einen dürfen Eisen, Schwefel und andere unerwünschte Stoffe entfernt werden, zum anderen darf Kohlensäure zugesetzt werden.

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Mineralwasser sind in der Mineralwasserverordnung geregelt.

Natürliches Mineralwasser

  • Ist ursprünglich und rein
  • Stammt aus unteridischen, vor Verunreinigungen geschützten Vorkommen
  • Streng kontrolliertes Lebensmittel
  • Bedarf einer amtlichen Anerkennung
  • Muss direkt am Quellort abgefüllt werden
  • Muss eine kontinuierliche Mineralstoffzusammensetzung aufweisen
  • Nur genau bestimmte Behandlungsverfahren sind erlaubt: Eisen und Schwefel darf entfernt werden, Kohlensäure darf zugesetzt oder entzogen werden